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Gesundheit, Vorsorge und Teilhabe: Erfolgreicher Gesundheitstag beim BRK-Kreisverband Passau

Bild: Kapfhammer Franz-Josef Ein starkes Netzwerk für die Gesundheit der Mitarbeiter: (1. v.l.) Andreas Rother (Geschäfts-führer ROTHER Akustik- und Brillenhaus), (2. v.l.) stellvertretender Personalratsvorsitzender Philipp Schindler, (3. v.l.) Prof. Jasmin Lerach (Technische Hochschule Deggendorf) sowie (6. und 7. v.l.) Frank Sarembe und Ulrich Kapfhammer (beide ZFBKK). In der Bildmitte: Ge-samt-Schwerbehinderten-Vertreter Gerd Islinger der BRK-Landesgeschäftsstelle. Die Reihe von rechts: (1. v.r.) Kreisgeschäftsführer Michael Wenig, (3. und 4. v.r.) Frau Karban und Herr Di Iorio (beide BVK Zusatzversorgung), (6. v.r.) Ulrich Wetzl (AOK), (8. v.r.) Markus Carrasco (AOK), (9. v.r.) Andrea Mainz (Deutsche Rentenversicherung) sowie (10. v.r.) Per-sonalratsvorsitzender Franz-Josef Kapfhammer.

Die Gesundheit derer zu schützen, die sich tagtäglich um das Wohlergehen anderer kümmern, stand im Mittelpunkt des großen Gesundheitstages beim BRK-Kreisverband Passau. Am Donnerstag, 22. Januar 2026, lud der Personalrat die Belegschaft zu einem umfassenden Programm ein, das weit über klassische Gesundheitschecks hinausging und auch die Themen Altersvorsorge und Inklusion in den Fokus rückte.

Auftakt und Begrüßung

Die offizielle Eröffnung der Veranstaltung übernahmen gemeinsam der organisatorisch federführende Personalratsvorsitzende Franz-Josef Kapfhammer, Kreisgeschäftsführer Michael Wenig sowie der Gesamt-Schwerbehindertenvertreter der BRK-Landesgeschäftsstelle, Gerd Islinger. In ihren Grußworten betonten sie die Relevanz präventiver Maßnahmen, da gerade die Mitarbeitenden in Pflege und Rettungsdienst besonderen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt sind.

Expertenwissen für Körper, Geist und Zukunft

Franz-Josef Kapfhammer gelang es, ein breites Portfolio an Experten für die Veranstaltung zu gewinnen. Den thematischen Auftakt im Bereich der psychischen Gesundheit machte die Technische Hochschule Deggendorf mit Prof. Jasmin Lerach, die eindrucksvoll über mentale Stärke referierte. Daran anknüpfend thematisierte die AOK die Bedeutung von Bewegung im Alltag, während die ZFBKK über gesunde Ernährung aufklärte und dabei speziell auf die versteckten Gefahren von Zucker in Lebensmitteln einging. Auch die langfristige körperliche Leistungsfähigkeit stand im Fokus: So stellte die Deutsche Rentenversicherung ihr Präventionsprogramm „RV Fit“ vor.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der finanziellen Zukunftssicherung. Die BVK Zusatzversorgung lieferte in einem spannenden Vortrag Einblicke, wie die Altersversorgung effizient gestaltet werden kann und welche individuellen Möglichkeiten hierzu existieren. Da diese Impulsvorträge primär der allgemeinen Aufklärung dienten, ist für die komplexe Einzelberatung bereits ein gesonderter Präsenztermin angedacht, um die individuelle Planung für die Mitarbeitenden fortzuführen.

Inklusion und Diskretion

Besonderen Raum nahm an diesem Tag die Unterstützung schwerbehinderter Mitarbeiter ein. Gerd Islinger stand den gesamten Gesundheitstag über in einem separaten Raum für vertrauliche Gespräche zur Verfügung, um die Diskretion bei persönlichen Anliegen zu wahren. Ergänzend hielt Islinger, gekoppelt an den Gesundheitstag, eine gesonderte Schwerbehindertenversammlung ab, um spezifische Themen dieses Personenkreises zu erörtern.

Praxisnahe Angebote und Rahmenprogramm

Neben der Theorie kam die Praxis nicht zu kurz. Geschäftsführer Andreas Rother und sein Team vom Akustik- und Brillenhaus Rother waren vor Ort, um kostenlose Hör- und Sehtests anzubieten. Großes Interesse weckte zudem das Angebot der AOK für eine kostenfreie InBody-Messung, die eine detaillierte individuelle Körperanalyse ermöglichte.

Um allen Berufsgruppen gerecht zu werden und auch Schichtarbeitern die Teilnahme zu ermöglichen, wurde der Tag in eine Vormittags- und eine Nachmittagsveranstaltung unterteilt. Für das leibliche Wohl sorgte der Personalrat mit kostenfreien Snacks, frischem Obst und Getränken, während Gewinnspiele und Giveaways die Atmosphäre auflockerten.

Fazit

Der Tag bot nicht nur wertvolle Informationen für die Mitarbeitenden, sondern förderte auch den Austausch unter den Referenten und die Netzwerkarbeit. Das durchweg positive Feedback aller Beteiligten zeigte das Potenzial auf, dieses Format künftig routinemäßig im BRK-Kreisverband Passau zu installieren.

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