·

Startschuss für die neue Notfallsanitäter-Ausbildung in Ostbayern

Mit der Notfallsanitäter-Ausbildung begannen (Mitte von links) Tanja Hartl, Lena Kowasch, Anina Mader, Julia Neukirchinger, Julia Schiermeier und (Mitte stehend von links) Valentin Huber, Mustafa Hamidi, Julian Wacker, Severin Milcher, Jakob Lentner und Nico Karlstetter. (Dahinter von links) Franz-Josef Kapfhammer (Personalratsvorsitzender), Rudolf Sittinger (Wachleiter Vilshofen), Christian Kukua (Wachleiter Rotthalmünster), Klaus Achatz (Leiter Rettungsdienst), René Saurer (Praxisanleiter Pocking), Sascha Klos (Wachleiter Bad Griesbach), Markus Urlbauer (Praxisanleiter Vilshofen), Frank Leitl (Wachleiter Passau), Lukas Leierseder (Praxisanleiter Passau), Michael Wenig (BRK-Kreisgeschäftsführer), Marco Meisl (RW Hauzenberg, Mitarbeiter in der Leitung RD), Matthias Sentef (Praxisanleiter Bad Griesbach), Nina Ruckdäschel (Praxisanleiterin Wegscheid), Peter Mayringer (Praxisanleiter Rotthalmünster), Armin Kaiser (Praxisanleiter Tittling) und Thomas Brandmeier (Praxisanleiter Pocking). Foto: Lindmeier

Passau. 

Für zehn motivierte Schülerinnen und Schüler begann die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter. Die Ausbildung teilt sich in drei Teile auf, die abwechselnd stattfinden. Ein Teil der Ausbildung findet an der BRK-Berufsfachschule für Notfallsanitäter in Regensburg, ein weiterer Teil in einer Klinik in Stadt oder Landkreis Passau und ein weiterer Teil an einer der acht Lehrrettungswachen des BRK-Kreisverbandes Passau statt.

Rettungsdienst gehört zu den Kernaufgaben des Roten Kreuzes. Er ist aus dem Engagement des BRK-Kreisverbandes Passau nicht wegzudenken, so Klaus Achatz, Leiter Rettungsdienst. Rund um die Uhr - 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag - stehen die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Rettungsdienstes bereit, um Menschen in Not zu helfen. Mit elf Rettungsdienst Standorten in Stadt und Landkreis Passau zählt der Rettungsdienst im BRK-Kreisverband Passau zu den größten im ganzen Bayerischen Roten Kreuz. Von den über 150 hautberuflichen und 120 ehrenamtlichen Mitarbeitern werden pro Jahr rund 35.000 Einsätze gefahren, berichtete Klaus Achatz.

Notfallsanitäter sind eine wichtige Säule der Notfallrettung. Die Ausbildung zielt darauf ab, die qualifizierte, nicht-ärztliche Notfallversorgung auf höchstem Niveau sicherzustellen. In ihrer Ausbildung lernen die Schülerinnen und Schüler Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des menschlichen Körpers sowie ein breites Spektrum an notfallmedizinischen Maßnahmen, einschließlich Medikamentengabe bis hin zu Betäubungsmitteln.

Besonders erfreulich ist, dass sich viele junge Menschen sich im Rettungsdienst engagieren und dazu auch bereit sind, eine entsprechende Ausbildung zu machen.

Die neuen Schülerinnen und Schüler wurden von Kreisgeschäftsführer Michael Wenig und dem Leiter des Rettungsdienstes, Klaus Achatz, herzlich willkommen geheißen. Ebenfalls anwesend waren die Wachleiter und Praxisanleiter, die die Gruppe in einer lockeren Runde auf den Start der Ausbildung einstimmten. Kreisgeschäftsführer Michael Wenig hob in seiner Begrüßung die Grundsätze des Roten Kreuzes hervor und betonte dessen Bedeutung im täglichen Dienst.

Zum Abschluss erhielt alle Schülerinnen und Schüler eine Schultüte mit nützlichem Inhalt für die Ausbildung. Die Schützlinge starten nun neugierig und mit großem Engagement in eine anspruchsvolle, praxisnahe Ausbildung. Dazu wurde allen Teilnehmenden viel Erfolg und eine interessante  Ausbildungszeit gewünscht.

Unterstützen Sie jetzt ein Hilfsprojekt mit Ihrer Spende