Passau.
Die Rotkreuz-Familie wächst und entwickelt sich stetig weiter. So konnten BRK-Kreisvorsitzender Walter Taubeneder, BRK-Kreisgeschäftsführer Michael Wenig, die Qualitätsbeauftragte der BRK-Kreisgeschäftsstelle Christina Heindl und der Leiter Rettungsdienst Klaus Achatz 32 neue hauptamtliche Mitarbeiter/innen zum Rotkreuz-Einführungsseminar begrüßen, deren Einsatzbereich sich vom Rettungsdienst, der Pflege, der Verwaltung bis hin zu sonstigen Diensten erstreckt. Es sei erfreulich, dass sich so viele, vorwiegend junge Menschen bereit erklärt haben, im Roten Kreuz zu arbeiten und zu engagieren, so Michael Wenig.
Zudem konnte er auch neue Mitarbeiter willkommen heißen, die Bundesfreiwilligendienst im Rettungsdienst, im Fahrdienst und der Tagespflege leisten.
Mit ihrer Dienstkleidung tragen sie alle das Zeichen des Roten Kreuzes und gehören damit einer weltweiten Organisation an, die hilfebedürftigen Menschen unterschiedslos Hilfe gewährt. Als Teil dieser Gemeinschaft übernehmen sie auch Verantwortung, fügte er an.
Weiter stellte Michael Wenig den Kreisverband vor, dessen Einsatzgebiet die Stadt und den Landkreis Passau umfasst.
Es werden alle satzungsgemäßen Aufgaben und Dienstleistungen durchgeführt und angeboten. Rund 650 hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter widmen sich der umfangreichen Rotkreuzarbeit und dem vielfältigen Leistungsspektrum vor Ort – sei es im Rettungsdienst, den ambulanten sozialen Diensten, dem Fahrdienst, der Breitenausbildung oder in der Verwaltung.
Hinzu kommt noch das Ehrenamt in seiner ganzen Vielfalt.
Eine Vielzahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer engagiert sich mit unzähligen Stunden in den Bereitschaften, der Wasserwacht, der Bergwacht und beim Jugendrotkreuz.
Sie wirken ehrenamtlich im Rettungsdienst mit, leisten Sanitätsdienst bei Veranstaltungen aller Art und bringen sich im Katastrophenschutz ein. Manche sind in der Rettungshundestaffel oder als Ausbilder der Bevölkerung in Erster Hilfe tätig. Nicht zu vergessen sind die vielen „stillen Helfer“ bei den Blutspendeterminen, in den Kleiderläden oder der Tafel.
Sie sind aktiv bei der Wasserwacht – angefangen von den Schwimmkursen bis hin zu den Hochwassereinsätzen oder sind Teil der Bergwacht, die auf die Rettung aus unwegsamem Gelände und den Naturschutz spezialisiert ist.
Zudem bietet das Jugendrotkreuz Kindern und Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten, sich gemeinsam mit anderen in einer starken Gemeinschaft sozial zu engagieren.
Wir dürfen auch auf eine Vielzahl von fördernden Mitgliedern zählen, deren finanzielle Zuwendung für satzungsgemäße Aufgaben verwendet werde, rundete der BRK-Kreisgeschäftsführer seine Ausführungen ab.
Auch die Vorstandschaft des BRK-Kreisverbandes ist ehrenamtlich, womit er das Wort an BRK-Kreisvorsitzenden Walter Taubeneder übergab. Es ist schön, dass sie nunmehr zu dieser großen Gemeinschaft dazu gehören, sagte Taubeneder einleitend. Es ist eine weltweit anerkannte Gemeinschaft, die in der Bevölkerung ein hohes Ansehen genießt, betonte er weiter. Dieses hohe Ansehen resultiert aus der wertvollen Arbeit, die das Rote Kreuz mit dem Ziel Menschen zu helfen, leistet. Zu dieser Arbeit gehöre nämlich auch das Herz mit dem „Helfergen“ dazu, meinte der BRK-Kreisvorsitzende Walter Taubeneder. Den neuen Mitarbeitern sicherte er ein gutes Arbeitsumfeld zu und wünschte ihnen bei ihrer Arbeit und für die Zukunft alles Gute.
Das weitere Kennenlernen des Roten Kreuzes, angefangen vom Gründer unserer Organisation, dem Schweizer Henry Dunant, bis hin zur Bandbreite der BRK-Tätigkeiten übernahm danach Christina Heindl, die Bildungs- und Qualitätsbeauftragte des Kreisverbandes.
