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Der BRK Kreisverband bedankt sich bei allen Blutspendehelfern. Gemeinsam gegen Gleichgültigkeit und für ein besseres Miteinander.

Zu einem Blutspendehelfer-Treffen hatte der BRK Kreisverband Passau eingeladen. Dabei gab es einmal umfangreiche Informationen und auch ein Dankeschön-Essen. Kreisbereitschaftsleiter Fabian Pernpointner (2.v.l.) konnte dazu neben den über 100 anwesenden Helferinnen und Helfern (im Hintergrund) besonders BRK Kreisvorsitzenden MdL a.D. Walter Taubeneder (3.v.r.), BRK Kreisgeschäftsführer Michael Wenig (2.v.r.), Gernot Wenig (3.v.l.), den Leiter der BRK-Bereitschaft Eging am See und Verantwortlichen der Bereitschaften für den Blutspendedienst sowie Marina Kainz (rechts) und Alexander Aigner (links), beide von der Servicestelle Ehrenamt im BRK Kreisverband Passau begrüßen. Foto: Lindmeier

Passau.

Täglich werden in Bayern ca. 2.000 und in Deutschland  rund 15.000 Blutspenden für die Versorgung von Verletzten und Kranken benötigt. Ein Drittel der Bundesbürger ist mindestens einmal im Leben auf das Blut anderer angewiesen. Auch ein perfektes medizinisches Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten ohne Blut nicht funktionsfähig. Viele Operationen und Transplantationen sowie die Behandlung von Krebspatienten sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich.

In Deutschland wird ein Anteil von 19 Prozent der Blutkonserven für Krebserkrankungen, 16 Prozent für Herzerkrankungen und ebenfalls 16 Prozent für Magen- und Darmerkrankungen verwendet. Ein geringerer Anteil von Zwölf Prozent der Blutkonserven wird für Unfälle benötigt. 

Der Blutspendedienst des BRK setzt sich für mehr gesellschaftliches Engagement ein, denn die Zahlen können nicht befriedigen. So halten zwar 94 Prozent der Bevölkerung Blut spenden für wichtig, aber nur knapp vier Prozent spenden tatsächlich. Deshalb sind Blutspender ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und damit Verantwortung.  Der Blutspendedienst des BRK engagiert sich gemeinsam mit den Blutspenderinnen und Blutspendern GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT und für ein besseres Miteinander in der Gesellschaft.

Alle Blutspendehelferinnen und –helfer hatte der BRK-Kreisverband Passau zu einem Treffen eingeladen. Dabei gab es einmal umfangreiche Informationen und auch ein Dankeschön-Essen. 

Dazu konnte Kreisbereitschaftsleiter Fabian Pernpointner neben den zahlreich anwesenden Helferinnen und Helfer besonders BRK Kreisvorsitzenden MdL a.D. Walter Taubeneder, BRK Kreisgeschäftsführer Michael Wenig, Gernot Wenig, den Leiter der BRK-Bereitschaft Eging am See und Verantwortlicher der Bereitschaften für den Blutspendedienst sowie Marina Kainz und Alexander Aigner von der Servicestelle Ehrenamt im BRK Kreisverband Passau begrüßen.

Alexander Aigner stellte anschließend in seinen Ausführungen die Vergleichszahlen 2024/2025 vor. 2024 waren 77 Blutspendetermine angesetzt. 2025 werden es bis zum Jahresende 76 Termine werden. Bei den Spenderzahlen waren es 2024 9612 (davon Erstspender 970) und 2025 sind es bis jetzt 7365 (davon Erstspender 711) Personen, die Blut gespendet hatten. So kann für das ganze Jahr gerechnet mit einer ausgeglichenen Planungsquote gerechnet werden. 

Danach war es Marina Kainz, die die bereits feststehenden als auch die geplanten Blutspende-Termine für 2026 bekannt gab. Blutspende-Termine gibt es in Aidenbach, Bad Füssing, Bad Griesbach, Breitenberg, Eging am See, Fürstenzell, Hauzenberg, Hutturm, Ortenburg, Passau, Pocking, Rotthalmünster, Ruhstorf, Thyrnau, Tiefenbach, Tittling, Untergriesbach, Vilshofen und Wegscheid. In diesem Zusammenhang stellte sie anschließend auch die aktuellen Blutspende-Geschenke vor. 

Weiter konnte man von Alexander Aigner Wichtiges rund um die Blutspende-Termine erfahren. Alexander Aigner betonte danach, dass sich das System der Terminreservierung sehr gut etabliert habe und so gebe es auch zahlreiche positive Rückmeldungen. Von ihm wurden weiter noch die Blutspende-Ehrungen angesprochen.

BRK-Kreisvorsitzender Walter Taubeneder betonte, dass die Blutspendehelfer/innen eine tolle Familie und Gemeinschaft sind. Er bestätigte dabei, dass draußen vor Ort sehr gut gearbeitet und vor allem zusammengearbeitet werde, wofür er sich herzlich bedankte. Das Leben, ergänzte Taubeneder, bestehe nicht nur aus nehmen sondern auch aus geben. Und all die Helferinnen und Helfer geben bzw. opfern hier ihre Freizeit, um für andere da zu sein und zu helfen, was heute leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist, so Taubeneder. Beim Blutspenden gehe es auch um die Rettung von Menschenleben, merkte der BRK Kreisvorsitzende abschließend noch an. 

Ein gemeinsames Essen rundete dann diesen Dankesabend ab.

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