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Dank und Anerkennung für die Einsatzkräfte der BRK-Rettungswache Wegscheid.

Die Bürgermeister Christian Escherich (rechts) und 2. Bürgermeister Manfred Falkner (links) sowie BRK- Kreisvorsitzender Walter Taubeneder (2.v.l.), BRK- Kreisgeschäftsführer Michael Wenig (Mitte) und der stellv. Kreisgeschäftsführer und Leiter Rettungsdienst Klaus Achatz (3.v.r.) bedankten sich bei den Einsatzkräften der Rettungswache Wegscheid mit Wachleiter Wolfgang Fesl (3.v.l.), der Auszubildenden im Rettungsdienst Tanja Hackl (4.v.l.), Notfallsanitäterin Verena Fenzl (4.v.r.) und Rettungssanitäter Raimund Mitterbauer (2.v.r.). Foto: Lindmeier

Zeit für ein „Vergelt´s Gott“ oder ein „Dankeschön“ bietet sich ja immer. Und so besuchten BRK-Kreisvorsitzender Walter Taubeneder, BRK-Kreisgeschäftsführer Michael Wenig und der stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführer und Leiter Rettungsdienst Klaus Achatz die Rettungswache Wegscheid, um sich bei den Rettungsdienst-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Engagement zu bedanken. Gleichzeitig informierten sich dabei Bürgermeister Christian Escherich (Markt Wegscheid) und 2. Bürgermeister Manfred Falkner (Markt Untergriesbach) über die Arbeit des Roten Kreuzes - wobei Falkner selbst im BRK mittlerweile mehr als 50 Jahre bei der Bergwacht ehrenamtlich engagiert ist.

Von den 19 hauptamtlichen Mitarbeitern wird an der Rettungswache Wegscheid an 24 Stunden am Tag und an 365 Tagen im Jahr Dienst geleistet, sagte Wachleiter Wolfgang Fesl. Der Dienst in Schaibing wird von fünf Einsatzkräften bewältigt.

Um zu gewährleisten, dass man im Ernstfall möglichst schnell beim Patienten ist, sei ein flächendeckendes Netz an Rettungswachen nötig, sagte BRK-Kreisvorsitzender Walter Taubeneder. Diese stellen auch für die Bürger eine große Sicherheit dar. Zwei dieser wichtigen Einrichtungen sind die Wachen in Wegscheid und Schaibing. Wir wissen diese gute Versorgung, aber auch die Arbeit unserer Mitarbeiter bzw. Einsatzkräfte zu schätzen, ergänzte Taubeneder. Dabei freut es uns besonders, dass wir in der Gesellschaft eine so hohe Anerkennung genießen. Bei diesem Gespräch wurde auch die umfangreiche und gute Ausbildung des Rettungspersonals erwähnt.

Weiter stellte Kreisgeschäftsführer Michael Wenig den BRK-Kreisverband kurz vor, der den Bereich der Stadt Passau und des Landkreises Passau umfasst. Der BRK-Kreisverband Passau kann auf 650 hauptamtliche Mitarbeiter verweisen, die in den Bereichen Rettungsdienst, Pflege, Verwaltung, Essen auf Räder oder Fahrdienst tätig sind. Im Rettungsdienst sind 200 hauptamtliche Mitarbeiter/innen beschäftigt. Diese bewältigen rund 40.000 Einsätze im Jahr. Den Einsatzkräften stehen dabei zwölf Rettungswagen (RW), vier Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und sieben Krankentransportwagen (KTW) zur Verfügung. Auch die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer, Rettungssanitäter oder Notfallsanitäter wurde angesprochen.

Neben den hauptamtlich Beschäftigten ist die Arbeit der rund 1.600 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Bereitschaften besonders wichtig. Diese wirken ehrenamtlich im Rettungsdienst, Sanitätsdienst bei Veranstaltungen aller Art und bei Großeinsätzen, bei den Blutspendeterminen, als Helfer vor Ort, in der Rettungshundestaffel, als Ausbilder der Bevölkerung in Erster Hilfe und im Katastrophenschutz mit. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für die Wasserwacht und die Bergwacht. Danke, dass alle Ehrenamtlichen ihre Zeit für andere einsetzen und sich immer wieder dafür entscheiden, ein BRKler zu sein, so Kreisgeschäftsführer Wenig.

Abschließend erwähnt er auch noch die weiteren Rot-Kreuz-Leistungen wie den Ambulanten Pflegedienst und die Tagespflege. 

Der stellv. BRK-Kreisgeschäftsführer und Leiter Rettungsdienst Klaus Achatz legte danach die Einsatzzahlen aus dem Jahr 2025 für die Rettungswachen Wegscheid und Schaibing (die Zahlen für Schaibing jeweils in Klammer) vor. Diese Einsätze gliederten sich in 284 (118) Notarzteinsätze, 313 (208) Notfälle (davon drei (zwei) mit Telenotarzt), 272 (190) Krankentransporte, 547 NEF-Einsäze, 95 (67) Hilfeleistungen und 37 (42) sonstige Einsätze, sodass die Gesamteinsätze mit 1.548 (625) bilanziert wurden. Hinzu kommen noch vier Einsätze der Unterstützungsgruppen Rettungsdienst (UGRD). Bei diesen Einsätzen wurden 72.912 (26.166) Kilometer gefahren.

Hier wird eine besonders verantwortungsvolle Arbeit geleistet, schließlich gehe es dabei auch um Menschenleben, bestätigten die Bürgermeister Escherich und Falkner. Die beiden Bürgermeister lobten die Arbeit der hier tätigen Mitarbeiter und brachten in dieser Gesprächsrunde ihre Wertschätzung gegenüber dem Roten Kreuz in besonderer Weise zum Ausdruck. Sie dankten für die bei den Einsätzen geleistete gute Arbeit, aber auch für die stete Einsatzbereitschaft. Es sei auch wichtig, dass man eben zu den Einsätzen kurze Anfahrtswege habe, merkten sie an. 

Kreisvorsitzender Taubeneder sagte dazu, dass zur Arbeit im Rettungsdienst auch das Herz dazu gehöre. Die Arbeit beim Roten Kreuz müsse einfach mit der entsprechenden Empathie begleitet werden, fügte Taubeneder an.

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